Monat: Juni 2014

16. Tag 21.6.2014 von Frankfurt/ Oder nach Ludwigshafen

16. Tag 21.6.2014 von Frankfurt/ Oder nach Ludwigshafen

Distanz: 818 km – Gesamt 7’094 km

Flagge Deutschland

Wir sind zeitig in Frankfurt gestartet, da es doch noch einige Kilometer abzuspulen gab.

Von Maren und Martin haben wir uns  vorher aber noch verabschiedet, da sie etwas mehr Zeit hatten und so noch die Lausitz abgefahren sind.

Reiner und ich haben zunächst die B87 bis Leipzig und dann die A9 bis Triptis genommen.
Um
dem Autobahnstress zu entgehen, sind wir durch den Thüringer Wald übr
Saalfeld bis Coburg gefahren. Sehr schön und Mitagessen gab es an
bekannter Stelle am Rennsteig ;))

Von Coburg aus bis Bamberg haben wir um Voranzukommen die Autobahn
genommen, sind dann aber bis Rottenburg quer durch Oberfranken gefahren.
Dabei wurde das Wetter immer besser und der Verkehr hielt sich im
Rahmen.
Von Rottenburg bis Aalen hiess es wieder auf der Autobahn vorankommen.

Einen Fehler haben wir im Remstal gemacht – puhh – Samstag Nachmittag, das Wetter wurde immer besser, im Stau bis Göppingen.
Aber die leeren Strassen über die Alb nach einem Eis-/ Tankstopp bis nach Hause hat dann doch entschädigt.
Bestens und pünktlich zum Spiel Deutschland – Ghana sind wir in Ludwigshafen angekommen.

15. Tag 20.6.2014 von Kaliningrad nach Frankfurt/ Oder

15. Tag 20.6.2014 von Kaliningrad nach Frankfurt/ Oder

Distanz: 561 km – Gesamt 6’276 km Grenze: 90 Minuten (RUS 30 Min PL 60 Min)

 Flagge Osteuropäische Zeit - Kaliningrad (Königsberg)

 
Flagge Polen

 

Die Moppeds standen wohl bewacht im Innhof. Am Morgen gab es im Hotel ein vernünftiges Frühstück – zwar nicht üppig, aber so das es satt macht.

Dann hiess es packen, wo uns ein ordentlicher

Das herausfahren aus Königsberg im Regen war etwas schwierig, aber dennoch gut zu meistern.

Wir haben als Grenzübergang Mamonowo 2  gewählt, was auf russischer Seite auch richtig war, wobei uns auch weiter der ein oder andere Regenschauer erwischt hat.

Noch einma vollgetankt für ca. 0,80  EUR/ Liter. In der Schlange wartend kamen zwei Zöllner auf uns zu, die die Fahrzeugdeklaration haben wollten und uns dann an den wartenden Fahrzeugen vorbei zur russischen Passkontrolle geschickt haben. Die Damen taten sich etwas schwer, dass wir unser zweimaliges Einreisevisum mit der Ausreise ausgeschöpfen, aber genau das war der Plan.
Langwierig war es dann auf der polnischen Seite. Es gab nur Extraspuren für die Polen/ Russen im kleinen Grenzverkehr. Wir mussten zwischen all den Russischen Fahrzeugen warten, bis wir an der Reihe waren. Letztendlich ohne Probleme – eben nur Warten!
Welch Unterschied in Polen. Nach den ersten Autobahnkilometern sind wir auf kleine Strassen abgebogen. Tatsächlich Landwirtschaft und nette kleine intakte Dörfer.
Leider waren am ertsen Etappenziel des Oberlandkanals Reparaturarbeiten im Gang, so dass wir nicht die Schiffswagen in Aktion bestaunen konnten.
So richtig touristisch wurde es dann in Malbork. Die Marienburg ist einfach eindrucksvoll, so dass wir nicht nur von aussen geschaut haben. Gut 1,5 Std. individuelle Besichtigung habne wir uns dann gegönnt.

uns noch zu Schaschlick und Zapiekanka niedergelassen, bevor es wieder galt Kilometer zu spulen.

Da der Freitag als Brückentag wenig Verkehr geboten hat, sind wir auf der 22 nach Gorzow gefahren. Aber die vielen Ortsdurchfahrten hat die Durchschnittsgeschwindigkeit auf so 65 km/h gehalten.

Das Wetter war weiter recht wechselhaft. Beim Tankstopp hat uns aber eine so heftige Regenwolke erwischt, dass wir entschieden haben, nicht aufs Blaue zu fahren, sondern ein Ziel zu haben.

So haben wir den Goldenen Hahn in Frankfurt/ Oder ausgewählt.

 

Bei ordentlichen Essensportionen und Wernesgrüner Bier haben wir erschöpft den letzten gemeinsamen Abend unserer Reise ausklingen lassen.

14. Tag 19.06.2014 von Klaipeda nach Kaliningrad

14. Tag 19.6.2014 von Klaipeda nach Kaliningrad

Distanz: 158 km – Gesamt 5’715 km Grenze: 50 Minuten (LT 4 Min. RUS 46 Min.)

Flagge Litauen


Eine kurze Tagesetappe stand an 😉
Nach dem obligatorischen Auftanken – nur je 10 Liter, um die günstigeren Spritpreise in Russland auch richtig nutzen zu können, sind wir ersteinmal in das TSatdzentrum von Klaipeda gefahren. Eine wunderschöne Altstadt, nicht zu vergleichen mit der die ich noch in Erinnerung hatte, empfängt uns. Kopfsteinpflaster, restaurierte Häuser und Sonne – besser kann es nicht sein.
Auf dem Platz vor dem Theater haben wir zunächst das Ännchen von Tharau bewundert, noch ohne weitere Bustouristen, um danach direkt daneben zu Frühstücken. Zum Kaffee gab es Kuchen, der wohlweisslich nach Gewicht und nicht nach Stück verkauft wurde. Puh – der macht satt.

Danach ging es auf die kurische Nehrung. In Klaipeda gibt es zwei Fähren – merh oder weniger nebeneinander – die im Pendelverkehr die paar Meter überbrücken. Prima organisiert und ohne lange Wartezeit haben wir übergesetzt. 
Unschön war, dass mit einmal Hochnebel aufzog, der es etwas ungemütlich machte.

Die Strasse auf der Kurischen Nehrung ist mit Tempolimit und eingigen Kurven selbst nicht besonders aufregend, aber die Landschaft mit Ostsee rechts und Haff links doch wiederum besonders. 

In Nida haben wir sebstverständlich das Thomas Mann Haus besichtigt und waren uns einig, dass wenn wir mal einen Nobelpreis bekommen, so ein Häuschen in so einer Lage nicht schlecht wäre.

Kaffee gab es dann an Hafen von Nida mit Blick auf die Dünenlandschaft die einzigartig ist.

Noch auf die Düne und danach zum Grenzübergang. Diesesmal durften wir die Einfuhrerklärung für das Motorrad selbst ausfüllen, was jedoch auch schwierig war. Als Zielland musste Russland und nicht Polen eingetragen werden ;))
Die russische Seite der Nehrung war nicht so touristisch erschlossen. Eigentlich sind wir die 40 km bis Cranz (Zelonogradsk) durch einen grünen Blättertunnel gefahren.
Das Gegenteil von Natur hat uns dann in Kaliningrad erreicht. Eine volle russische Grossstadt mit vielen Autos und grossen Strassen.

Im Hotel Zolotaja Buchta war das einchecken lang und Parken der Motorräder schwierig ;)) 
Und ein Bier im Kaiserhof, wobei die Stadt hässlich und sehr enttäuschend ist.

13. Tag 18.6.2014 von Riga nach Klaipeda

13. Tag 18.6.2014 von Riga nach Klaipeda

Distanz: 331 km – Gesamt:  5’557 km Grenze: 0 Minuten

Nach dem wir am gestrigen Abend in Riga angekommen sind und nur noch kurz Abendessen waren, begann der Morgen mit einer netten Tour durch die Stadt. Es waren bei weiten nicht so viel Touristen wie in Tallinn unterwegs und man sieht, dass die Stadt lebt.
Vom Hotel waren es so ca. 20 Minuten Fussmarsch zur Freiheitsstatue.

Da ich vor zwei Jahren erst in Riga war, hat sich nicht so viel geändert – ausser den Europreisen, aber für die anderen war es der erste richtige Kontakt mit Riga, der positiv war.

Die Strasse in welchem unser Hotel lag, war gleichzeitig die Strasse, wo ein Motorradladen ist, der als Schuberth Vertreter auf der Homepage genannt war. Nur leider stellte es sich als kompliziereter heraus von Hausnummer 2 bis 121 zu kommen. Mit einer kleinen Stadtrundfahrt sind wir aber der Einbahnstrassenregelung entkommen. 
Leider war entgegen der telefonsichen Auskunft für Marens Helm das Ersatzteil nicht da. Kurzentschlossen hat sich Maren aber einen neuen Helm gekauft, da die Motorradbrillenlösung auf längerer Strecke anstrengend war.
Nach dem Einkauf sind wir aus Riga rausgefahren – eine Linksabbiegekreuzung mit ewiger Wartezeit hat etwas aufgehalten, aber dann gen Süden in Richtung Litauen.
Um aber noch etwas neues in Lettland kennenzulernen, habe ich einen Abstecher zum Schloss Rundale gewählt. 
Ein riesiges schönes Schloß, mitten im flachen Land.

Danach noch Berg der Kreuze und ab nach Klaipeda.

Wo Reiner und ich im Zelt und Maren und Martin in einer Hütte schlafen.




12. Tag 17.6.2014 von Tallinn nach Riga

12. Tag 17.6.2014 von Tallinn nach Riga

Distanz: 311 km – Gesamt:  5’226 km Grenze: 0 Minuten

Flagge Estland

Im Hotel Vana Wiru gab es ein sehr leckeres und üppiges Frühstück. Danach haben wir die Stadt besichtigt. Feststellen mussten wir, dass es seeeehrt touristsch ist. Wenn ich so zurück denke, wie es 1995 und 1997 war, hat es sich komplett verändert. Aber durchaus positiv.
Die Altstadt war voller Kreuzfahrttouristen und solchen wie wir. 
Nach der Besichtigungstour haben wir gepackt uns sind Richtung Pärnu aufgebrochen. Das Wetter war wie bereits am Vortag sehr wechselhaft. Ein Mix aus Sonne und Regen. Der starke Wind machte zu schaffen. In
Pärnu haben wir den eigentlich vorgebuchten Zeltplatz angelaufen, um
Marens Visierbefestigungssendung 😉 ab zu holen, doch die war leider
nicht da. Die Dame hatte aber Verständnis, dass wir so früh am Tag und
bei dem Regen nicht bei Ihr bleiben wollten. 
Da es erst 15 Uhr war, das Wetter mit 7 Grad und Schauern nicht unbedingt zum Zelten einlädt, sind wir weiter Richtung Riga gefahren. Per WLAN haben wir das Hotel gebucht und so unsere Anlaufadresse in Riga bekommen.
Bevor es auf die Via Baltic ging, haben wir in Pärnu am Starnd noch Soljanka, Kaffee und Kuchen mit Blick auf die Ostsee genossen.

Auf dem Weg nach Riga hat mein Motorrad die 80´000 km-Markke überschritten. 

Erstaunlich war es wie der vor 19 Jahren noch provisporisch in Baracken angelegte Grenzübergang heute aussieht – überflüssig und LKW Rastplatz.
Auf dem weiteren Weg nach Riga ging es an Saulkrasti vorbei. Da eine neue Umfahrung vorhanden ist, konnte ich auch nicht mehr schauen, ob die Schaschlikbude und der Zeltplatz direkt an der Ostsee noch existiert.
Dank Hoteladresse und Navi haben wir den Weg in die Stadt und zum Hotel gut gefunden.
Im Innehof konnten wir die Motorräder sicher abstellen und dann nach Dusche zum Abendessen gehen. Und anstatt LAT auch alles wieder in Euro ; ))

 

11. Tag 16.6.2014 von Peterhof nach Tallinn

11. Tag 16.6.2014 von Peterhof nach Tallinn

Distanz:  470 km – Gesamt:  4´915 km Grenze: 37 min. (RUS 29/ EST 8 min.)


Recht gut ausgeschlafen trotz zentraler Lage neben einer Hauptsrasse und mit einer zusätzlichen Stunde für den Tag ausgestattet haben wir gestartet. 
Leider gab es kein richtiges Frühstück am Campingplatz - überhaupt lässt der CampTom Campingplatz sehr zu wünschen übrig.
Es gab einfache SanitärContainer und wie bereits am Vorabend der RestauranService nicht existierte, war auch ausser einer Tasse Kaffeee nichts erhältlich.
 
Wir liesen uns nicht stören - hatten Kaffe und den Tisch zum Kartentisch umfunktioniert. 
Um nicht nur die E20 abzureissen, beschliessen wir an an der russischen Ostseeküste entlang bis nach Narva zu fahren. .
 
 
 
 
 
 
 

10. Tag 15.6.2014 von Petrozavodsk nach Peterhof

10. Tag 15.6.2014 von Petrozavodsk nach Peterhof

Distanz: 523 km – Gesamt:  4’480 km Grenze: 0 Minuten

Immerhin ohne Regen wachen wir im Hotel Onega Schloss auf. Mit diesem Gegenlichtblick nach Osten.
Mit bedecktem Himmel kann es losgehen, wobei es nicht der direkte Weg, sondern zuerst ein Abstecher nach Süden nach Peterhof führt.
Der Campingplatz 


9. Tag 14.6.2014 von Kem nach Petrozavodsk

9. Tag 14.6.2014 von Kem nach Petrozavodsk

Distanz: 422 km – Gesamt: 3´957 km Grenze: 0 Minuten

 

 
 
 
 
Extra 6 Uhr den Wecker gestellt mit dem Resultat: Es regnet und hat 4 Grad.
Beim Frühstück beschliessen wir - ich zumindest sehr enttäuscht - die 600km nach Murmansk bei dem 
Wetter sein zu lassen .
Es würden heute 600 km nach Norden und morgen wieder 700km zurück bedeuten. Na ja -  sehr schade!
 
Als Ziel haben wir nun Perozavodsk ausgewählt, gewinnen einen Tag, den wir in Estland verwenden wollen.
 
Also packen und dann los - aber uns auch einpacken ;)). 
 
Bei den ersten 200km hat noch ein ganz ordentlicher Landregen
uns zugesetzt - danach wurde es trocken.

Aber, wieder jedemnge LKWs ab Kondopoga.

Nun mal schauen, was es in Petrozavodsk gibt.

 

8. Tag 13.6.2014 auf Solovetsky Insel

8. Tag 13.6.2014 auf Solovetsky Insel

Distanz: 0 km – Gesamt: 0 km Grenze: 0 Minuten

Heute gibt es keine Motorradfahrt. Dafür einen Bootsausflug auf die Solovki Insel.
Mit der "Kolyakov" sind wir mehr oder weniger direkt vom Hotel weggefahren. Ein ruhiges Meer und Sonnenschein haben eine perfekte Überfahrt ermöglicht. 
Auf der/ den Solovki angekommen, sind wir erst einmal den ganzen Anderen Touristen gefolgt und zum ExkursionsOffice gelangt. Aber alle Führungen waren auf russisch, so dass wir allein losgezogen sind.
Zuerst das Kloster, welches wieder zum Patriarchen gehört. Alles im Kloster war frei zugänglich und wir konnten schön Rundschauen. Ein typisches Kloster, wobei die Vegetation zeigt, dass es ein bisschen kühler ist.
Danach etwas planlos haben wir uns umgeschaut und das Museum über die russischen Lager/ GULAG anzuschauen. Zwar alles auf russisch, aber interessant und durchaus kritisch.
In der Zwischenzeit ist das Wetter Ehr schön geworden und wir hatten einen richtig schönen Sommertag genossen. Die meisten fahren sowieso wegen der Natur auf die Insel, so dass wir dies in Fußreichweite erkundet haben.
Rückfahrt wieder mit der Kolyakov für 2 Stunden um 22 Uhr in Rabocheostrovsk zu sein.

Am aha

7. Tag 12.6.2014 von Velikaya Guba nach Kem

7. Tag 12.6.2014 von Velikaya Guba nach Kem

Distanz: 378 km – Gesamt:  3´535 km Grenze: 0 Minuten

Heute Morgen hat alles wunderbar geklappt. Zwar hat der Tag zeitig angefangen. Doch hatte Sascha bereits Frühstück gerichtet. D.h. Blinischki, Eier und alles, was man sonst so noch braucht. 
Sergey, der private Ausfahrten von Velikaya Guba nach Kischi anbietet, hatte uns bereits erwartet. Mit seinem 100 PS Boot hat er uns dann. Die 25 km nach Kischi in 30 Minuten gebracht.
Auf Kischi hatte bereits Irina auf uns gewartet, die uns das Museumsdorf in deutscher Sprache gezeigt hat. Museum, so ein bisschen wie Neuhausen aber auf Karelisch. Eindrucksvoll waren die Holzkirchen.
Nach unserem Kischi-Ausflug ging es zurück über die Halbinsel. Dies durch unglaublich viele Schmetterlinge. Zur großen M20, die Dank dem Nationalfeiertag recht moppedfahrerfreundlich war.
Wie immer hat es sich dann am Ziel wieder gezogen. Mit 350 kurzen Kilometern sind wir in Prichal in Rabocheostrovsk angekommen.
Wo es 0.15 Uhr so aussieht oder auch so mit Blick auf das Weiße Meer und Mond.