16. Tag 8.6.2012 von Lviv nach Poprad/ Prag

16. Tag 8.6.2012 von Lviv nach Poprad/ Prag

Distanz: 418 km – Gesamt:  7.421 km Grenze: 19 Minuten


Auch wenn das Hotel eher einer Baustelle geglichen hat, gab es dennoch Frühstück. Da ich Lemberg bereits letztes Jahr gesehen hatte, habe ich auf einen Spaziergang verzichtet und bin sofort aufgebrochen.

Die Holper- und Pflasterstrassen mi herausschauenden Strassenbahnschienen gemixt haben es in sich. Na immerhin wusste ich was mich erwartet und wie ich fahren muss, da ich das ganze mit Maren schon letztes Jahr mit Maren hatte.

Auf dem Weg Richtung Karpaten hat es im Vorland einmal richtig schön geregnet. Da es erst warm war, musste ich zum Regensachen anziehen doch noch wieder stoppen. 
Hinter Sambir ging es dann direkt in die Berge, wobei das Wetter im schöner und die Strasse immer miserabler wurde. Ich hatte den Eindruck, dass der Winter die Löcher im Vergleich zum letzten Jahr erheblich grösser gemacht hat. Vielleicht lag es aber auch am vielen Sand und Split der das ganze noch spannender gemacht hat.
Die Landschaft war wieder genial.

In der Ukraine hatte ich noch getankt, da der Sprit mit 1,12 EUR doch noch günstiger ist.

Die Grenzabfertigung ging auf beiden Seiten schnell. Die Ukrainer hatten der Reihe nach und die Slowaken hatten mich separat an der Schlange vorbei abgefertigt.
Wieder in der Slowakei/ EU fühlt ich mich dann doch wieder im Westen angekommen.
Da ich nach Poprad auf den Autozug wollte, aber noch keine Fahrkarte hatte und wusste ob überhaupt noch Platz ist, habe ich in de ersten grösseren Stadt Hummené am Bahnhof angehalten und für mich und mein Mopped Fahrkarten bekommen.
Damit wusste ich, dass ich nicht Richtung Košice und Bratislava fahren musste, sondern entspann nach Nordwesten. In und um Presov wurden die Wolken aus den nördlichen Bergen immer dunkler, so dass ich gleich die teilweise fertige Autobahn genommen habe.
In Poprad angekommen hatte ich noch viel Zeit. Da schon wieder Regenwolken heranzogen, habe ich meine badehos genommen und bin ins Schwimmbad gegangen. So war ich vom Tag gesäubert und habe die Zeit überbrückt.

Am Bahnhof habe ich dann drei tschechische Motorradfahrer getroffen, die zum offroaden in Rumänien waren. Zusammen haben wir die Zeit gut über rückt mit pivo, cesnecka und rostenka.

Das Verladen war problemlos, genauso wie mein eigenes Schlafwagenabteil im klimatisierten Schlafwagen.

Das rattern der Räder und das Pivo haben für einen guten Schlaf gesorgt.

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