5. Tag 28.5.2012 von Kaunas nach Riga

5. Tag 28.5.2012 von Kaunas nach Riga

Distanz:  308 km  – Gesamt:  2.529 km / Wartezeit Grenze: 0 Minuten



Etwas später als in den Vortagen sind wir gegen 8 Uhr in Kaunas gestartet. Da in Litauen Pfingstmontag kein Feiertag war, hat sich das Rausfahren aus Kaunas etwas chaotischer gestaltet. Erst eine Extrarunde durch ein Wohngebiet und dann noch Thilo und Co. abgehängt ;)) Aber wir haben schnell wieder zusammen gefunden.

Wir sind zuerst eine kleine Strasse nach Vandziogalos gefahren, bevor wir auf die grosse A8/ A10 gekommen sind. Etwas schwieriger erwies sich ohne Bargeld zu Tanken ; )  So mussten wir bis zu einer Lukoil in Panevezys fahren.
An der Grenze, wo es auch wieder keine Kontrollen gab, hatten uns dann Hermejs Biker Lettland erwartet. Zum SOS Kinderdorf nach Bauska ging es im Konvoi.

Die Kinder hatten sich sehr gefreut. Nach anfänglichen schüchternen Blicken, haben sie sich dann aber doch getraut und haben die Motorräder bestaunt. Ich habe auch zwei Kinder mal den Motor anlassen lassen und am Gasgriff drehen. Andere sind mit den Kindern und Lehrerinnen eine Runde gefahren. Zum Mittagessen gab es Bortsch aus der Gulaschkanone. In dem SOS Kinderdorf leben ca. 60 Kinder von klein bis gross, denen dann noch ein offizieller Spendencheck mit 2.000 EUR übergeben wurde.
Im Konvoi ging es dann ca. 70 km bis nach Riga. Aufgehalten hatte uns nur eine Baustellenampel. Ansonsten wurde einfach durchgefahren.

Die Hermejs Biker haben einfach die Strassen gesperrt.
Am Stadtrand von Riga hatte dann die Polizei gewartet und hochoffiziell den Weg zum Rathaus eskortiert, wo ein Empfang durch den Bürgermeister organisiert war.
Reden, Häppchen und kühle Getränke gab es dann noch.

Nach diesem offiziellen Teil ging es weiter im Konvoi, gegen Einbahnstrassen und über rote Ampeln zum Motormuzejs. Dieses war sehr interessant. Nicht wegen der Technik an den Autos. Ich fand vielmehr die Geschichte der ausgestellten Fahrzeuge interessant. Warum, wieso gerade das ausgestellte Fahrzeug den Weg nach Riga gefunden hat.

Nach einer Runde auf der angeschlossenen Rennstrecke sind wir dann zum Hotel.

Die Orga-Besprechugn war etwas ausführlicher als in den Vortagen, da Michel doch sehr nervös wegen dem Grenzübertritt nach Russland war.
Zusammen mit Allen in der Gruppe haben wir einen sehr netten Abend in der Altstadt verbracht. Essen, Trinken und Musik.

Lecker Essen, Volksmusik – Olga 😉 und Freiheitsstatue bei Nacht.

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