25. Von Albena nach Bukarest

25. Tag- 22. April 2010
Von Albena nach Bukarest 315 km
Gesamtkilometer: 9.633 km
Wartezeit an der Grenze: 1 Minute – 0 Min. BG 1 Min. Ro

Ich starte in Albena das letzte mal für diese Reise direkt am Schwarzen Meer. Das Wetter ist traumhaft und nichts hält mich wirklich in dem Hotel.
In Varna bin ich im morgendlichen Verkehrschaos gelandet und irgendwie war es wie in Italien . Das Licht, die Häuser, die Pflanzen, der Staub.
Auf der Autobahn Richtung Westen schaffe ich ordentlich Kilometer und mache mal wieder bei einem UNESCO Denkmal halt. Beim Reiter von Madara in der Nähe von Shumen. Es ist ein Relief, welches in eine Felswand eingehauen ist.

Danach bin ich in einem leichten Hügelland mit grossen blühenden Rapsfeldern Richtung Norden gefahren. Die Sonne hat schön den Rücken gewärmt, so dass leichtere Motorradbekleidung genügt hat. Bei einem Tankstopp kontrollliere ich auch wieder die Luft. Mit 2,3 bar am Vorderrad hält sich der Druckverlust im Rahmen. Beim Gespräch mit den Tankwart – bereits seit Serbien bin ich es gewohnt, dass für mich der Tank befüllt wird – erklärt er mir, dass die E 70 im Sommer an den Wochenenden immer voll ist, da dann die Bukarester an das bulgarische Schwarze Meer fahren. Bulgarien wäre billiger als Rumänien.
Die Donau erreichte ich dann in Russe, wo auch ein Grenzübergang nach Rumänien ist. Unproblematisch wie gestern erfolgt die Abfertigung. Den Bulgaren interessiert es wieder überhaupt nicht. Für die Brücke müssen nur Autofahrer 12 Lewa=6 € Maut zahlen. Ich darf so durch ;))

Nach Bukarest waren es nur noch 75 km. Im Verkehrsgewühle und auf breiten Plattenbau gesäumten Strassen geht es ins Zentrum.

Das Zentrum selbst sieht eigentlich genauso aus wie die Peripherie, unterbrochen nur durch ein paar ältere Gebäude. Da ich bereits 14 Uhr in Bukarest war, hatte ich Zeit um durch die Stadt zu laufen. Mich wundert es nicht, dass man Bukarest nicht als Städtereise auf dem Plan hat. Es gibt diese monumentalen Bauten und einen kleinen Bereich mit kleineren, älteren Häusern und Strassencafés.

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