14. Von Dzoraget nach Tiblissi

14. Tag – 11. April 2010
Von Dzoraget nach Tiblissi 164 km
Gesamtkilometer: 5.274 km

Grenze: 34 Minuten, davon 19 Minuten AM und 15 GEO

Eigentlich dachte ich, meine Beladung des Motorrades an jedem Morgen wäre nun geübt. Aber nachdem ich heute bei Regen in Dzoraget losgefahren bin, habe ich mein iPhone vermisst.

Da ich nur 4 Kilometer vom Hotel entfernt war und es nicht sofort gefunden hatte, bin ich noch mal umgekehrt. Im Zimmer hatte ich es nicht gelassen. Noch einmal alles durchsucht und siehe da, es war da wo es sein sollte. Im Tankrucksack.
Immerhin hatte die Aktion ihr gutes. Das Wetter war zwischenzeitlich besser geworden.

Auf dem Weg nach Georgien passiert man in Armenien im Debed Tal noch zwei Klöster, die auf der Unesco Weltkulturerbeliste stehen. Das Sanahin und das Haghpat Kloster, welche hoch über dem Tal in dem jeweiligen gleichnamigen Dorf liegen. Beide sind wieder zum staunen, wenn man sich klar macht, vor wievielen Jahren sie gebaut wurden.

Im Sonnenschein ging es dann über die Grenze, wobei ich wohl bei den Armeniern nur bei der Polizei meine Stempel abgeholt und den Zoll vergessen habe.

Auf der georgischen Seite hat es wieder gebraucht das Motorrad zu registrieren, wobei dann die anderen Zöllner und Grenzpolizisten am Motorrad geschaut haben. Es sah sehr nett aus, wie da 5 Amtspersonen
alles begutachtet haben und die obligatorischen Fragen gestellt haben. Nur ein Foto, dass wurde verwehrt.
In Georgien dann, haben die hohen Berge aufgehört und es ging im frischen Grün nach Tiblissi.

Die Hotelsuche gestaltete sich etwas schwieriger, da der Verkehr turbulenter als in Armenien ist. Ausserdem sind, wen wunderts, weniger russische Ausschilderungen zu finden. Mit den georgischen Schriftzeichen kann ich überhaupt nichts anfangen.

Den Mittag, Nachmittag und Abend habe ich dann zur Stadterkundung genutzt.

Kann mir jemand sagen, woher dieses Auto auf Tiblissis Straasen kommt?
Tiblissi hat mir sehr gut gefallen. Eine Altstadt, die an vielen Ecken und Enden renoviert wird. Neu hergerichtete Regierungsgebäude und viele neue Kirchen, wo überall Hochzeiten stattgefunden haben.
Beim Abendessen ga es natürlich gegrilltes Fleisch, aber auch Salat mit frischem Koriander und Nüssen.

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