16. Tag Von Ilawa nach Krakow


30.8.2015

Heute früh konnten wir noch einmal im kühlen spiegelglatten Jezoriak Baden, bevor wir wieder unsere Rucksäcke gepackt und nach einem üppigen Frühstück mit dem Taxi zum Bahnhof gebracht wurden. 
Der Schnellzug nach Krakau war auf die Minute pünktlich. Da Reservierungspflicht besteht war der Zug zwar bis auf den letzten Platz besetzt, aber nicht überfüllt, wie die Züge am Donnerstag. Der Zug hat dann dreimal in Warschau gehalten und war zwei Minuten vor der geplanten Ankunft in Krakau. Unsere großen Rucksäcke konnten wir in der Gepäckaufbewahrung lassen – die Schließfächer waren alle belegt. Der moderne Bahnhof geht in ein großes Einkaufszentrum über: „Galeria Krakow“ – an der Ausgangstür hat uns fast der Schlag getroffen: sonnig und HEISS. Das waren wir zuletzt gar nicht mehr gewohnt! Zum Glück haben wir relativ schnell eine Straßenbahn gefunden, die uns Richtung Weichsel / Wawel gebracht hat. 

Eine schöne Burg so ähnlich wie in Prag und doch ganz anders. Die Kathedrale hat laut Reiseführer jeden Baustil, vom Mittelalter bis zur Moderne zu bieten. Interessant! Drinnen polnische Heiligenanbetung par excellence: Maria und Johannes Paul II sind offensichtlich die Favoriten. Vom Wawel (Innenbesichtigung haben wir aufs nächste Mal verschoben) sind wir durch die schöne Altstadt zum Rynek geschlichen – HITZE! Ein Zwischenstopp in der Milchbar (s. Danzig) bei Piroggen und Bigos – lecker! – hat die Lebensgeister wieder etwas belebt. 

Die Stimmung auf dem Platz war toll. Langsam ging die Sonne unter, die Häuser wirkten im Abendlicht ganz golden. Die Kinder hatten genug von Kirchen, daher haben Olaf und ich die Marienkirche allein besichtigt. Krakau ist wohl nie zerstört worden, die Kirche war sowas von „Magnificent“ (s. Greenwich) man konnte gar nicht alles wahrnehmen. Ein Altar von Veit Stoß ist der ganze Stolz. 
Am Bahnhof konnte Olaf sogar noch einmal duschen. Um 22:50 Uhr fuhr unser sehr schöner Schlafwagen der PKP pünktlich ab Richtung Budapest. 

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